Folge 64 - Onlinebanking
Shownotes
Onlinebanking ist ein bequemer und beliebter Weg, Bankgeschäfte unabhängig von Öffnungszeiten durchzuführen. Grundsätzlich gilt Onlinebanking auch als sicher.
Doch natürlich gibt es auch hier Kriminelle, die Sicherheitslücken und nachlässiges Verhalten der Bankkunden ausnutzen. In dieser Folge klären die Experten verständlich auf, wie Betrüger vorgehen und mit welchen einfachen Maßnahmen man sich schützen kann.
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00:00:09:
00:00:29: Ich freue mich
00:00:37: auch, schönen Gruß an alle.
00:00:46: Im Vorfeld haben wir uns mit den Ermittlern ausgetauscht, um uns ausführlich mit dem Modusoperan die Vertraut zu machen.
00:00:53: Aus ermittlungstaktischen Gründen gehen wir daher hier nicht auf alle Details ein.
00:00:58: Besser ist es übrigens was ich nicht gedacht hätte laut Statista erledigen eighty-four Prozent der Bundesbürger ihre Bankgeschäfte online und das sind ungefähr doppelt so viel wie noch zwei tausend achtzehn.
00:01:10: deshalb ist es so wichtig über das Thema zu informieren.
00:01:13: Ja, grundsätzlich gilt das Online-Banking wenn man Pin und Tann oder Kennenwort und Tannen kombiniert ja als sicher.
00:01:19: Grundsätzlich schon, Martina!
00:01:21: Aber die Kriminellen versuchen genau an diese Informationen zu gelangen – sie versuchen Pin-, Tannen-, Kennenwörter, Konto-und Kreditkartendaten auszuspähen und damit an das Geld von Bankkunden zu kommen… Und dies leider zu oft mit Erfolg.
00:01:38: Und den Erfolg erzielen sie durch Sicherheitslücken und nachlässiges Verhalten der Betroffenen.
00:01:43: Zum einen geschieht das durch sogenannte Fishingmails, die zur gefälschten Internetseite führen oder Schadsoftware, die sich unter falschener Dateiennung im Anhang von Mails befinden.
00:01:55: Darüber hinaus werden Anrufe von angeblichen Bankmitarbeiter immer beliebter
00:02:00: Stimmt!
00:02:00: Das Telefon klingelt und es meldet sich ein angeblicher Mitarbeiter ihrer Bank.
00:02:05: Täter recherchieren zuvor oft auf der Homepage der Banken und nehmen die Identität tatsächlicher Personen an.
00:02:13: Die vermeintlichen Bank angestellt nutzen dazu auch oft das sogenannte Call-I-Dispoofing, also die Manipulation von Rufnummern in der Displayanzeige.
00:02:22: Damit ist es möglich jede gewünschte Rufnumber darzustellen – also auch die ihrer Bank!
00:02:28: Sollten Sie also Zweifel an der Echtheit des Anrufes haben rufen sie Ihre Bank selber an.
00:02:34: Nutzen Sie nicht die Wahlwiederholung, sondern recherchieren sie selbst nach der Telefonnummer Ihrer Bank.
00:02:40: Aber eins können wir mit Sicherheit sagen – niemals würde eine Bank telefonisch oder per SMS Zugangsdaten zu Ihren Konto erfragen!
00:02:49: Weißt du was ich letztens bekommen habe?
00:02:51: Ihr Konto ist in Gefahr.
00:02:53: es gibt verdächtige Transaktionen.
00:02:55: Wenn Sie die Zahlung stoppen wollen drücken Sie die Taste Eins.
00:02:58: Ich hoffe Du hast nicht gedrückt.
00:02:59: Danke Erik natürlich nicht
00:03:01: Sehr gut.
00:03:02: Das sind nämlich automatisierte Sprachansagen, die man da auf unterschiedlichstem Wege erhält um die von uns erwähnten Telefonate vorzubereiten und damit erfolgreicher zu gestalten.
00:03:14: Wenn du nämlich die Eins gedrückt hättest wirst Du mit einem angeblichen persönlichen Bankberater verbunden worden.
00:03:20: Die kommen dann mit den unterschiedlichsten Geschichten nur um an Dein Geld zu kommen.
00:03:25: Genauso wenig würde ihre Bank per E-Mail nach diesen Daten fragen.
00:03:29: das sind dann diese sogenannten Fishingmails die wir eben schon mal erwähnt haben.
00:03:33: In den Fishing-Mails wird oft um Aktualisierung der Bankdaten gebeten und mit Deaktivierung des Kontos bzw.
00:03:40: mit anfallenden Gebühren gedroht, Kunden werden dadurch unter Druck gesetzt und zu unüberlegten Handlungen bezwungen.
00:03:48: Fishingmails werden leider immer besser und den wirklichen Absender zu erkennen fällt selbst Fachleuten schwer!
00:03:54: Wenn Sie zweifeln rufen sie auch in diesem Fall doch einfach bei der Bank an und fragen nach.
00:03:59: Und grundsätzlich klicken Sie niemals auf links in einer E-Mail.
00:04:02: Auch hier besteht die Gefahr, dass sie auch gefälschte Seiten gelangen, die der echten Internetseite zum Verwechseln ähnlich sieht.
00:04:10: Oh ja!
00:04:10: Die sind oft kaum zu unterscheiden – daher am besten die Adresse jedes Mal händisch über die Tastatur eingeben oder halt die App nutzen.
00:04:18: Hier unsere Tipps wie Sie sich vor Betrug beim Online Banking schützen.
00:04:22: Geben Sie nie mal Zugangsdaten zum Online-Banking heraus.
00:04:26: Dauben Sie niemals Fernzugriff auf den eigenen Rechner, egal mit welchem Programm.
00:04:31: Bestätigen Sie niemal Zahlungen, Einstellungen oder Kontoänderungen via Pustan am Telefon und geben Sie nie mal Pustans weiter.
00:04:41: Grundsätzlich sollten Zugangsdaten an einen sicheren Ort aufbewahrt werden.
00:04:45: Speichern sie diese nicht auf dem PC oder auf dem Smartphone und geben die auch nicht an Dritte weiter.
00:04:51: Nutzen Sie die sicheren Verfahren Ihrer Bank, hierzu zählen insbesondere die zwei Faktor-Authensifizierung sowie der Tannengenerator.
00:05:00: Seien Sie stets aufmerksam!
00:05:01: Halten Sie Ihre Kontobewegungen im Auge und legen Sie ein Limit für tägliche Geldbewegung fest.
00:05:07: Halten sie die Software Ihrer Geräte immer aktuell – und nutzen Sie keine öffentlichen Internetzugänge.
00:05:14: Sollten Sie nicht getätigte Buchungen feststellen, hammen Sie schnell.
00:05:18: Informieren Sie unverzüglich Ihre Bank?
00:05:21: um einen sofortigen Überweisungsrückruf in die Wege zu leiten.
00:05:25: Sperren Sie sofort den Zugang zu Ihrem Bankkonto über den Notruf – one-one-sechs, eins-eins-sex.
00:05:32: Erstatten sie Anzeige bei der Polizei und bestehen sie auf eine Kuno-Sperrung.
00:05:36: Und denken Sie daran!
00:05:38: Grundsätzlich gilt sichere Passwörter verwenden mindestens zwölf Zeichen.
00:05:43: Und seilen Sie Sparser mit der Weitergabe Ihrer Daten?
00:05:47: Vielen Dank Erik für deinen Besuch und wir sehen uns ja schon bald zur nächsten Sonderfolge wieder, ne?
00:05:53: Ja genau!
00:05:54: Denn über ein weiteres großes Themenfeld haben wir noch gar nicht gesprochen.
00:05:57: Immer mehr junge Menschen werden über Social Media dazu aufgefordert gegen Bezahlung ihr Konto zur Verfügung zu stellen.
00:06:04: Man macht sich hiermit eventuell der Geldwäsche schuldig... Stopp
00:06:07: stopp Erik!
00:06:08: Nicht spoilern!
00:06:09: Hierzu gibt es einen extra Podcast.
00:06:11: So wir bedanken uns.
00:06:12: bis dahin.
00:06:13: Danke fürs Zuhören Tschüss
00:06:23: Diese Podcasts sind eine erste Orientierung
00:06:25: zu den jeweiligen
00:06:26: Themen.
00:06:27: Sprechen Sie uns bei Weiterem Informationsbedarf gerne ein!
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